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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Waldhof-Krauts 06, dem ehemaligen Pro-Waldhof-Fanclub-Turniersieger!

 


10.12.2016

Station in Elton Johns Wohnzimmer

Premier League: FC Watford - Stoke City  0:1

Die letzte Etappe der diesjährigen Krauts-Tour führte die fünf Friedrichsfelder nach Watford. Nach einem erneut zünftigen Frühstück ging es sehr früh schon auf die Autobahn, um die Distanz von Barnsley nach Watford zu bewältigen. Der berühmte Sänger Elton John war ab 1976 für einige Jahrzehnte Präsident des FC Watford und hatte mit dem Klub, der seinerzeit in der vierten Liga beheimatet war, große Ziele. Auch heute noch besitzt er Anteile am Verein, seit 2014 ist gar eine Sitztribüne nach ihm benannt. Die „Krauts“ hatten das letzte Ziel der Tour sicher und rechtzeitig angesteuert und nutzten auf dem Weg zum Stadion noch den Halt in einem Pub, um sich aufzufrischen. Mitten im Wohngebiet gelegen, erhebt sich das Stadion „Vicarage Road“ auch hier in Watford inmitten der Häuserzeile. Nur fünf Meter gegenüber der Stadiontore befinden sich Wellblechgaragen und stehen symbolisch für die Nähe zwischen Fußball und Volk. Stimmungstechnisch startete diese Partie ganz ordentlich, denn eine Fahnenchoreografie auf der Heimtribüne bildete die Eröffnung des Spiels. Dieses verlor dann minütlich an Qualität, ebenso die Lautstärke auf den Rängen, bis man zeitweise eine Stecknadel hätte fallen hören können. Wenige Minuten nach Spielende verließen die Friedrichsfeld beim Stande von 0:1 das Geschehen, um mit dem Auto den knapp bemessenen Zeitraum bis zum Check-In am Flughafen Birmingham zu bewältigen. Dies gelang ein weiteres Mal sensationell gut und als dann am Flughafen die letzte Schlacht gegen einen rebellischen Check-In-Automat gewonnen wurde, stand dem Rückflug nichts mehr im Wege. Sogar die Lufthansa hatte zwei Tage ihre Streiks ausgesetzt, um die „Krauts“ nach Frankfurt zurückzubringen.   

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09.12.2016

Von Moor zu Moor

League Championship: Rotherham United - Leeds United  1:2

Am Mittag des zweiten Tages waren die „Krauts“ noch beim FC Burnley im Stadion Turf Moor zu Gast. Mit dem Puffer von zwei Stunden rauschten die Friedrichsfelder dann über die Autobahn nach Rotherham, wo das zweite Spiel des Tages anstand. Die Heimstätte des Klubs Rotherham United hieß viele Jahre lang Millmoor, woher der Spitzname „The Millers“ für die dortigen Fans entstammt. Rotherham United ist ein chronisch klammer Fußballklub, der es noch nicht in die Spitze des englischen Fußballs geschafft hat. Viel mehr sorgte der Verein für Negativschlagzeilen, als er im Jahr 2008 wegen Unregelmäßigkeiten im Insolvenzverfahren zum rekordverdächtigen Abzug von 17 Punkten verdonnert wurde. Auch in der Gegenwart findet sich der Klub am Tabellenende der 2.Liga wieder. Mit der Hypothek von neun Niederlagen in den letzten zehn Spielen hingen die Trauben im Yorkshire-Derby gegen Leeds United nicht allzu hoch. Und so wurde im ersten Durchgang auch wenig Fußball gespielt. Zahlreiche Verletzungsunterbrechungen, eine Rote Karte und zwei Tore für Leeds sorgten für eine achtminütige Nachspielzeit am Ende der ersten Halbzeit. Dass sich beim Torjubel zum 0:1 zahlreiche Gästefans auf einen Haufen warfen und dabei einen Ordner schier erdrückten, der anschließend mit Verdacht auf Bänderriss aus dem Stadion getragen wurde, war hierbei nur eine Randnotiz. Die „Krauts“ genossen ihre Sitzplätze im Schnittbereich zwischen Heim- und Gästefans und verfolgten dabei die Scharmützel zwischen den Fangruppen. Zwischenzeitlich versuchte ein Zuschauer in unserem Sektor, 28 Stufen auf einmal zu nehmen, kam aber ins Straucheln und raste in einem angsteinflößenden Tempo mit den Armen voraus Richtung Treppenaufgang zu und konnte sich gerade noch im letzten Moment vor einer persönlichen Katastrophe retten. Als sich Rotherham am Ende auf 1:2 herangekämpft hatte, wackelte Leeds United bedenklich und in der vierten Minute der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit traf die Heimmannschaft das leere Tor nicht und verpasste damit einen Punktgewinn. Rundherum gab es nur wenig zu berichten. Das neue New York Stadium von Rotherham United ist einer der modernen neuen Fußballarenen ohne Charme. Der Name rührt daher, dass das Stadion auf dem Gelände einer früheren Gießerei entstanden ist, die Rohrleitungen und Hydranten für die Stadt New York herstellte. Nach der Partie ging es umgehend zurück nach Barnsley, wo auch die zweite Nacht verbracht wurde.

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07.12.2016

Begegnung mit dem Sicherheitsdienst

Premier League: FC Burnley - Manchester City  1:2

Sicheren Vehikels steuerten die „Krauts“ am zweiten Tag der Tour nach Burnley, wo das zweite Spiel des Trips anstand. Nachdem das Auto geparkt wurde, konnte als kultureller Teil noch der Besuch der St.Catherine Church eingestreut werden, wo die jährlich obligatorische Kerze entzündet wurde. Auch das Stadion „Turf Moor“ des FC Burnley ist ein in die Struktur der typisch britischen Häuserzeile hineingepflanztes Gebäude. Der nächstgelegene Häusereingang befindet sich nur fünf Meter von einem Stadiontor entfernt. Nach einem Frühschoppen in einem dem Stadion gegenübergelegenen Pub ging es ins „Turf Moor“. Die Taschen- und Körperkontrollen an den Drehkreuzen wurden auf Null gesenkt, dagegen funktionierte der Sicherheitsdienst auf der Tribüne einwandfrei. Gerade erst hatten die „Krauts“ ihr übliches Erinnerungsgruppenfoto geschossen, da stand schon ein adrett gekleideter, aber äußerst autoritär wirkender Mann parat. Das Blau der Waldhof-Fahne erinnerte diesen zu sehr an das Blau von Manchester City, und da die „Krauts“ in der Kurve der Heimfans Platz nahmen, sah sich der Ordner gezwungen, einzuschreiten. Letzten Endes blieb aber alles ruhig, der Ordner konnte durch den gewohnt deeskalierend wirkenden Sicherheitsbeauftragten der „Krauts“ mit einem Verweis auf das Waldhof-Blau besänftigt werden. Manchester City siegte anschließend in Überzahl in fast schon arrogant-lässiger Weise trotz Rückstands noch mit 2:1. Nach dem Spiel wurden umgehend die Füße in die Hand genommen, denn für die „Krauts“ stand am selben Tag noch ein Spiel im 140 Kilometer entfernten Rotherham an. Eines vorweg: Der Transfer wurde zeitgemäß bewältigt. 

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06.12.2016

Krauts vs Lufthansa-Piloten  1:0

League Championship: FC Barnsley - Nottingham Forest  2:5

Zum zehnjährigen Jubiläum des Waldhof-Fanclubs „Krauts“ haben sich die Friedrichsfelder etwas Besonderes gönnen wollen und haben für ihren jüngsten Trip mit einiger Zeit Vorlauf Flüge bei der Lufthansa gebucht. Dieser wohlgemeinte Luxus schien jedoch nach hinten loszugehen, denn am Tag vor der geplanten Reise schien das ganze Unternehmen zu platzen, denn die Lufthansa-Piloten traten erneut in den Streik. Nur mit einigen Handgriffen und großem Zeitaufwand konnte ein alternativer Flug gefunden und auch angetreten werden. Da der gewohnte Caterer „Feinkost Schleichert“ auf Kurzarbeit umgestellt hatte, musste auch auf die gewohnten belegten Brötchen als Verzehr verzichtet werden. Mit knurrendem Magen landeten die „Krauts“ am frühen Freitag Mittag in Birmingham, wo sogleich der Mietwagen in Empfang genommen und die Fahrtstrecke zum ersten Tagesziel Barnsley aufgenommen wurde. Während ein Reisender nach Ankunft im Hotel den Wellness-Bereich enterte, besichtigten die anderen „Krauts“ die Innenstadt, wo ein Weihnachtsmarkt aufgebaut war. Als besondere Spezialität gab es hier „German Williwurst“. Dennoch lockte die attraktive Innenstadt zum Verweilen und natürlich stand auch ein erster Pub-Besuch auf dem Programm. Ein Burger, bei dem die ursprünglichen Grundsubstanzen nicht mehr erkennbar waren, diente fortwährend als einziger Mageninhalt, ehe es bei bitterkalten Temperaturen ins Oakwell Stadion ging. Zu einem Zweitligaspiel empfing der FC Barnsley den Traditionsverein Nottingham Forest. Etwas ganz Besonderes ist stets das Drumherum, das den britischen Stadien einen bestimmten Flair einhauchen. So war es hier ein Dudelsackspieler, der vor einem der Tribüneneingänge einige Stücke zum Besten gab. Im Stadion durften die „Krauts“ auf einer nostalgischen Holztribüne Platz nehmen - Beinfreiheit zum Vordermann: Fehlanzeige. Ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel endete letztlich mit 2:5, einem Sieg der Gäste aus Nottingham. Zum Abschluss des ereignisreichen ersten Tages statteten die „Krauts“ der Hotelbar noch einen gepflegten Besuch ab und freuten sich über den zeitgleichen 2:1-Sieg des SV Waldhof bei der SV 07 Elversberg.

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06.07.2016

Neue Luxemburg-Tour

AS Jeunesse Esch - St.Patrick's Athletic  2:1

Die Fußball-Europameisterschaft hatte eine zweitägige Pause eingelegt, was die Waldhof-Krauts dazu veranlasste, die traditionelle jährliche Luxemburg-Tour zu unternehmen. Auf dem Programm stand die Partie des luxemburgischen Rekordmeisters Jeunesse Esch gegen den irischen Ligapokalsieger St.Patrick’s Athletic FC. Erstmals barg das Spiel auch eine gewisse Spannung, denn das 1:0 aus dem Hinspiel für die Iren war durchaus möglich zu drehen. Um die Mittagszeit machte sich der vierköpfige Tross von Friedrichsfeld aus auf den Weg in Richtung Fürstentum. Mit im Gepäck selbstredend wieder die köstlichen Schnittchen aus dem Hause „Feinkost Schleichert & Söhne“, dieses Mal originell zubereitet durch die Senior-Chefin. In Luxemburg angekommen, hatten die Krauts ein Erlebnis, das so noch nicht vorgekommen war: Stau in Luxemburg. Dennoch konnte das Ziel recht zeitig angesteuert und das Auto in Stadionnähe geparkt werden. Zu Fuß ging es dann noch für ein gemütliches Getränk in die Fußgängerzone, wo die fröhlich feiernden irischen Fans anzutreffen waren. Einige Zeit vor Spielbeginn passierten die Krauts die Stadiontore und erkundeten gleich mal die Einrichtungen. Besonders interessant klang am Stadionimbiss die Bratwurst mit Sauerkraut. Auch die UEFA hatte wieder gehörig ihre Hände im Spiel und untersagte, während des Spiels im Stadion zu laufen oder Getränke zu erwerben. Zuschauer, die irgendwelche Andeutungen in diese Richtung machten, wurden penibelst abgewiesen. Das Spiel selbst benötigte eine gewisse Anlaufzeit, dann schaffte Esch durch das 1:0 den Ausgleich des Gesamtspielstands. In der zweiten Halbzeit strebten die Gastgeber nach dem 2:0, was das Weiterkommen bedeutet hätte, doch St.Patrick’s glich zum 1:1 aus. Zwar schaffte Esch nochmals das 2:1, doch dieses Resultat genügte nicht zum Weiterkommen. Die Heimfahrt verlief bis auf eine Autobahnsperrung mit kleinem Umweg über die Dörfer des Saarlands entspannt.

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